DJI Mini 2 Kamera Drohne | Erfahrungen

DJI Mini 2: Umfassende Informationen zur Hightech Mini Kamera Drohne mit nur 249g Gewicht. Relevante Informationen und praktische Tipps zur DJI Mini 2.

Seit Ende 2020 ist die DJI Mini 2 Kamera Drohne auf dem Markt. Das Modell wurde von vielen Drohnenpiloten mit Spannung erwartet und erfüllt mit diversen technischen Highlights und einem Einstiegspreis unter 500 Euro zahllose Erwartungen. Wir haben für Sie alle relevanten Informationen zur Drohne zusammengestellt und geben Ihnen praktische Tipps, was Sie bei Kauf und Nutzung der Drohne beachten sollten.

Grundlegendes zur DJI Mini 2 Drohne

Der internationale Hersteller DJI hat sich über die Jahre weltweit einen Namen gemacht, was die Fertigung leistungsfähiger Drohnen anbelangt. Die Produktserie DJI Mini gehörte mit ihren kompakten Formaten früh zu den Highlights des Herstellers. Mit der DJI Mini 2 ist seit einigen Monaten die Nachfolger-Generation der DJI Mavic Mini-Drohne auf dem Markt.

Angeboten wird die Mini Kamera Drohne mit vierfachem Digital-Zoom und 4K-Kamera und einer Basisversion sowie der „Fly more Combo“-Variante. Die Grundvariante wird mit Akku und einem Satz Ersatzpropeller geliefert, das Combo-Modell ist mit drei Akkus und drei Ersatzpropellern ausgestattet.

Der Einstiegspreis für das Grundmodell liegt bei 459 Euro und sichert Käufern ein erstklassiges Preis-Leistungs-Verhältnis zu. Für die besser ausgestattete Combo-Variante sind 599 Euro ebenfalls ein attraktiver Preis. Hier kommt es auf die persönlichen Ansprüche und den Wunsch nach weiteren Akkus und Ersatzteilen an, welches Modell den Vorstellungen entspricht.

Technische Eigenschaften und Funktionen

Mit unter 250 Gramm ist die Mini-Drohne ein absolutes Leichtgewicht. Optisch sehr an das Vorgängermodell angelehnt, überzeugt die neuste Generation vor allem durch ihre leistungsfähiger Kameratechnik. Die integrierte 4K-Kamera mit 30 fps und einer Reichweite von bis zu 10 Kilometern sowie vierfachem Digitalzoom sichert Luftaufnahmen zu, die selbst höchsten professionellen Ansprüchen genügt.

Direkt an der Rückseite der Drohne lässt sich die SD-Karte einsetzen, um die hochwertigen Videoaufnahmen sicher zu speichern und an weitere Geräte zu übermitteln. Hierfür steht eine Quick-Transfer-Funktion zur Verfügung, deren Nutzung einfach über den Button an der Unterseite möglich wird. An der Frontseite ist eine LED-Leiste angebracht, mit der die Drohne farbig leuchten kann. Diese und weitere Einstellungen lassen sich bequem über die FlyApp von DJI vornehmen.

Die einzelnen Propeller der DJI Mini 2 Kamera Drohne sind mittels Schraube angebracht, was als Vor- oder Nachteil gewertet werden kann. Die sichere und feste Verbindung an der Drohne geht mit der Notwendigkeit einher, der kompakten Schraubendreher des Herstellers mit sich zu führen. Auch der Aufwand des Austausches eines Propellers ist durch das Lösen und Anschrauben etwas größer als bei anderen Modellen.

Steuerung und Handhabung

Die Fernsteuerung der DJI Mini 2 Drohne wurde vom beliebten Vergleichsmodell Mavic Air 2 übernommen, die als Vorgängermodell gilt. Hierbei hat DJI auf eine Kompatibilität der Steuerung für beide Systeme geachtet. Dies ist für Anwender von Vorteil, die mit beiden Modellen unterwegs sind und diese für verschiedene Luftaufnahmen nutzen. Zukünftig müssen also nicht zwei Fernsteuerungen mitgeführt werden, um die Mavic und die Mini 2 für private oder gewerbliche Aufnahmen einzusetzen.

Eine sichere Steuerung des Leichtgewichts DJI Mini 2 ist bis zur Windstärke 5 möglich. Die Fernsteuerung ist absolut funktionell gestaltet und grenzt sich von anderen Modellen durch ihr kluges und intuitives Design ab. Die Steuerknüppel lassen sich mit wenigen Handgriffen und ohne Hilfsmittel anschrauben, für ihren Transport sind kleine Fächer in die Fernsteuerung integriert. Hierdurch lässt sich die Drohne schneller in Betrieb nehmen, auch das etwas größere Format der Fernsteuerung trägt zum besseren Handling bei.

Ein wichtiges Argument für viele Drohnenpiloten ist die Integration von OcuSync 2.0 zur Datenübertragung. Das speziell von DJI entwickelte Übertragungsprotokoll sichert Anwendern eine äußerst stabile Datenübertragung des Live-Bildes zu, das bei 30 fps allerdings auf 720p beschränkt ist. Ein ideales Feature auch für Einsteiger, die ihre Aufnahmen direkt an ein Smartphone oder anderes technisches Gerät übermitteln möchten und keine professionelle Nachbearbeitung durchführen.

Für Fotoaufnahmen liegt die Bildqualität bei 4000 x 3000 p (im 4:3 Format) sowie 4009 x 2250 p (im 16:9 Format.) Der 4-fache Zoom sichert eine Video-Bildqualität in Full HD zu, bei 4K-Aufnahmen wird ein 2-facher Zoom unterstützt.

Maximale Flughöhe der DJI Mini 2 Drohne

Nach offiziellen Anhaben von DJI beträgt die maximale Flughöhe der Drohne 500 Meter. Zudem ist eine maximale Starthöhe von 4.000 Metern zu berücksichtigen. Diese technischen Maximalwerte können durch regionale oder nationale Vorschriften weiter eingeschränkt werden, was vor Luftaufnahmen aus zu großen Höhe zu überprüfen ist. In Österreich liegt die maximal erlaubte Flughöhe bei 30m bzw. 120m.

DJI Mini 2 und EU-Drohnenverordnung

Gemäß Drohnenverordnung der Europäischen Union handelt es sich bei der DJI Mini 2 um ein Unmanned Aircraft System (UAS), da die Drohne über eine integrierte Kamera verfügt. Für ein UAS ist zwingend eine Registrierung durch den Käufer und Nutzer vorzunehmen. Im Rahmen der Registrierung wird eine Betreibernummer ausgeteilt, die an der Drohne anzubringen ist.

Wird ein Drohnenführerschein benötigt?

Auch wenn eine Registrierung gemäß EU-Drohnenverordnung notwendig ist, muss nach aktuellem gesetzlichen Stand kein Drohnenführerschein für das Steuern der DJI Mini 2
vorgelegt werden. Dies ist dem relativ geringen Gewicht der Kameradrohne von unter 250 Gramm zu verdanken. Für Modelle dieser Art mit einer Einstufung in die Drohnenklasse C0 oder C1 sind generell geringe Vorschriften zu erwarten.

Zu beachten ist, dass die DJI Mini 2 ein vergleichsweise neues Modell ist und Übergangsregelungen gelten, da die Drohne vor dem Jahr 2023 auf den Markt kam. Es lohnt deshalb, sich noch einmal explizit beim Kauf über die aktuelle EU-Regelung zu informieren. Nach unserer Erfahrung ist jedoch mit einer Änderung der Gesetzeslage zu rechnen.

DJI Mini 2 und Versicherung

Eine Registrierung ist notwendig, ein Führerschein nicht – doch was ist mit der Versicherung? Hier spielt erneut der Charakter der Drohne als UAS durch die integrierte Kamera ein, weshalb Sie wenigstens eine Haftpflichtversicherung für die DJI Mini 2 abschließen müssen. Mit dieser Ausstattung ist die Drohne nicht mehr als Spielzeug klassifiziert. In dieser Situation wäre sie über die private Haftpflichtversicherung mitversichert.

Immer mehr Versicherungen in Deutschland bieten mittlerweile Tarife an, um für wenige Euro im Jahr einen umfassenden Haftpflichtschutz für UAS anzubieten. Prüfen Sie vor dem Vertragsabschluss bitte, ob die Details des Tarifs der DJI Mini 2 Drohne entsprechen und eine gesetzeskonforme Gestaltung des Versicherungstarifs vorliegt.

Lohnt eine Anschaffung der Combo-Version?

Die Entscheidung zwischen Basis- und Combo-Version der DJI Mini 2 ist Geschmackssache. Wesentlicher Unterschied zwischen beiden Varianten ist das beiliegende Equipment in Form zusätzlicher Akkus und Propeller. Wer die Drohne häufig nutzt und regelmäßig aufregende Luftaufnahmen erstellt, wird mit einem einzelnen Akku schnell an seine Grenzen stoßen. Hier ist es praktisch, auf ein oder zwei Wechselakkus zurückgreifen zu können und die DJI Mini 2 länger in Betrieb zu nehmen.

Unter günstigen Außenbedingungen darf mit einer Akkuladung mit einem Drohneneinsatz gerechnet werden, der bis an eine halbe Stunde heranreicht. Dies sollte als Maßstab für angehende Drohnenpiloten genommen werden, ob die Grundvariante mit einem Akku ausreicht oder lieber gleich in die Combo-Variante investiert werden soll. Mit wachsenden Ambitionen und etwas Erfahrung beim Einsatz von Drohnen und UAS ist der Erwerb der Combo-Version deshalb zu empfehlen.

Unser Fazit zur DJI Mini 2 Kamera Drohne

Die DJI Mini 2 ist der lange ersehnte Nachfolger, der nach unserer Einschätzung alle Erwartungen vollkommen erfüllt. Gerade durch das OcuSync 2.0 Protokoll und die sehr stabile Datenübertragung setzt das kompakte Modell Maßstäbe in der Datenübertragung bei Videos und Fotos aus der Luft. Mit unter 250 Gramm ist die Drohne ein absolutes Leichtgewicht, das aller Voraussicht nach dauerhaft ohne Führerschein geführt werden kann.

Steuerung und Handhabung überzeugen uneingeschränkt, genauso wie die technischen Werte der integrierten 4K-Kamera. Das notwendige Verschrauben der Propeller kann als kleiner Nachteil des Modells angesehen werden, ist jedoch Gewöhnungssache und sichert letztendlich maximale Stabilität der Propeller zu. Um eine Registrierung und Versicherung kommen Drohnen-Piloten nicht herum, die jedoch nicht vom Kauf abhalten sollten. Hier ist Einsteigern die Basis-Version zu empfehlen, während beim häufigen Einsatz direkt über die Combo-Variante nachzudenken ist.

Fragen & Antworten zur DJI Mini 2

  • Bei welchen Temperaturen kann man die DJI Mini 2 fliegen?
  • Hat die DJI Mavic Mini 2 Active Track?
  • Hat die DJI Mavic Mini 2 Hinderniserkennung?

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