Onpage SEO aus Wien mit Bilddichte.at

Warum ist Onpage SEO so wichtig?

Selbst Unternehmen, in deren Alltag IT keine große Rolle spielt, müssen heute in Suchmaschinen wie Google oder Bing gut auffindbar für ihre Kunden sein. Das betrifft lokal den Bäcker um die Ecke ebenso wie den global agierenden Großkonzern. Von Suchmaschinenoptimierung, also SEO, hat mittlerweile auch der letzte Firmenchef etwas gehört. Doch wenn Fachbegriffe wie Onpage Optimierung fallen, wissen die meisten nicht, wovon die Rede ist. Dabei ist es für das Treffen von Entscheidungen für die SEO-Strategie eines Unternehmens essentiell, die wichtigsten Aspekte zu kennen, auf die es ankommt.

Was ist Onpage Optimierung?

In der Regel wird die SEO an eine entsprechende Agentur ausgelagert, die mit den Vorgängen vertraut ist und weiß, was sie tut. Das macht Sinn, denn auf eigene Faust und ohne tiefgreifende Kenntnisse sollten Unternehmen nicht an den Google Stellschrauben drehen – wer hier etwas falsch macht, kann die Auffindbarkeit der firmeneigenen Webseiten dauerhaft beschädigen.

Darum geht es bei der Onpage Optimierung

Einfach gesagt, ist die Onpage Optimierung eine von vielen Maßnahmen im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Diese ist wichtig, damit Suchmaschinen (und somit vor allem die Nutzer vor dem Rechner) die betreffende Webseite finden und nach Möglichkeit auch nutzen. Es gibt verschiedene Methoden, das Ranking bei Google und anderen Suchmaschinen zu verbessern. Außer Acht lassen wollen wir hierbei bezahlte Werbung, denn wirklich nachhaltig sind nur sogenannte organische Suchergebnisse, bei denen die Webseite möglichst weit oben erscheint, ohne vom Nutzer als bezahlte Werbung wahrgenommen zu werden. Wie der Begriff bereits nahelegt, werden unter Onpage Optimierung alle Maßnahmen zusammengefasst, die man direkt auf der Seite anwendet, die für die Suchmaschine optimiert werden soll. Im Gegensatz dazu gibt es auch die Offpage Optimierung, die alle Maßnahmen betrifft, die abseits der eigentlichen Seite aus Gründen der SEO ergriffen werden. Dazu zählen beispielsweise das Linkbuilding, die Einbindung von Social Media oder auch Marketing-Maßnahmen, die das Branding des Unternehmens betreffen.

Verwechslungsgefahr bei den Begriffen

Während Offpage Optimierung also vor allem die Bekanntheit im Netz erhöht, um den Traffic auf die gewünschten Seiten zu lenken, findet die Onpage SEO Optimierung ausschließlich auf der Webseite selbst statt. Konkret erreicht man eine Verbesserung des Rankings, indem man Google (stellvertretend als wichtigste Suchmaschine genannt) die Relevanz der einzelnen Seite vermittelt und klärt, inwiefern sie mit anderen Seiten der Domain in Verbindung steht.

Häufig wird Onsite Optimierung mit Onpage Optimierung verwechselt

Onsite betrifft Maßnahmen, die sich auf den gesamten Webauftritt beziehen (also alle Seiten und Unterseiten einer Domain), während Onpage immer nur eine bestimmte Seite behandelt. Je besser diese Optimierung gelingt, desto größer ist die Chance auf eine gute Einstufung bei den Suchmaschinenergebnissen. Es ist übrigens sinnvoll, die Onpage Optimierung vor der Offpage SEO Optimierung durchzuführen, denn es ist nicht zielführend, eine Webseite über Social Media und andere Kanäle zu pushen, wenn Onpage noch keine relevanten Inhalte wie Landingpages etc. existieren.y

Content ist Trumpf

Früher konnte man relativ einfach gute Suchmaschinenergebnisse erzielen – durch das Streuen der für die Suchanfragen relevanten Keywords konnte man Inhalte nach oben pushen. Das funktioniert heute nicht mehr so einfach. Tatsächlich ist das sogenannte Keyword Spamming (also das Überfrachten von Inhalten mit Suchbegriffen, ohne einen echten Mehrtwert im Text bereitzuhalten) mittlerweile sogar kontraproduktiv und wird mit einem schlechten Ranking bestraft.

Im Extremfall kann man sogar ganz aus der Google Suche herausfallen – und das ist der Super-GAU für ein Unternehmen. Trotzdem bleibt das Keyword natürlich wichtig – denn anders lassen sich relevante Inhalte bezogen auf Suchanfragen kaum identifizieren. Die wichtigsten bekannten Faktoren, die in der SEO für Onpage Optimierung Bedeutung haben, sind folgende:

Keywords

Die Suchmaschine bewertet mit ihrer Hilfe die Relevanz der Website bezogen auf die Suchanfrage

Meta Tags

Markierungen, die der Suchmaschine beim Umgang mit der Seite helfen

Content

Inhalte sind der Kern einer Webseite und der Hauptgrund für einen Nutzer, überhaupt auf die Seite zu surfen. Unter Content versteht man sowohl Texte als auch Bilder, Videos, Grafiken und alles, was dem Nutzer einen Mehrwert verschafft. Aktualität, Relevanz, Lesbarkeit und Qualität fließen in das Ranking mit ein.

Links

Sie verknüpfen die Inhalte der betreffenden Seite mit anderen Inhalten. Dies können interne Links (also Verweise zu anderen Seiten auf der eigenen Domain) oder externe Links (zu anderen Webseiten) sein. Sinnvolle Verknüpfungen werden von Suchmaschinen belohnt.

Es gibt noch viele weitere Faktoren, von denen Google längst nicht alle bekannt gibt. Tatsächlich müssen SEO Agenturen oft vorausahnen, was sich in Zukunft als nützlich für die Onpage SEO Optimierung erweisen könnte. Es ist ein stetiger Lernprozess, weswegen es auch so wichtig ist, eine Website nicht nur inhaltlich aktuell zu halten, sondern auch bei der Suchmaschinenoptimierung immer auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Suchmaschinen wollen Content für echte Menschen

Wenn man nach den Aussagen des Konzerns geht, der die größte Suchmaschine weltweit betreibt, wird künftig organischer Content besonders bevorzugt. Je mehr Inhalte für „echte“ Menschen konzipiert sind (und eben nicht für Suchmaschinen), desto besser wird das Ranking ausfallen. So das Versprechen von Google – und tatsächlich haben sich in den letzten Jahren der Mehrwert-Content und gut strukturierte Inhalte als verlässliche Größen bei der SEO erwiesen.

Keywords bleiben wichtig, doch alle Versuche, Google über bestimmte Formeln und Vorgehensweisen zu überlisten, sind bislang allenfalls kurzfristig erfolgreich gewesen. Daher sollte die Onpage Optimierung stets guten Content ins Zentrum der Bemühungen stellen. Allerdings darf man dabei nicht übersehen, dass Google allen Beteuerungen zum Trotz natürlich dennoch mehrere Hundert Rankingfaktoren zur Bewertung heranzieht. Es wäre fahrlässig, diese nicht zu beachten.

Da es für Betreiber von Webseiten kaum möglich ist, händisch all diese Faktoren im richtigen Maße zu beeinflussen, gibt es bestimmte Tools, die eine SEO Agentur nutzt. Auch diese Tools müssen regelmäßig angepasst werden, um den Erfolg zu sichern.

Weitere Faktoren, die bei der Optimierung zu berücksichtigen sind

Die interne Struktur einer Seite ist für den Nutzer nicht maßgeblich. Wichtig ist für einen Nutzer, dass die Inhalte übersichtlich gestaltet und gut lesbar organisiert sind. Für die Suchmaschine spielen aber auch viele unsichtbare Faktoren eine Rolle. Das sogenannte Crawling und Indexing läuft weitgehend automatisch ab. In den Frühzeiten der Suchmaschinen musste man Webseiten aufwändig in die Suchkataloge eintragen – ähnlich wie bei einem Telefonbuch. Google hat dies geändert und das Crawling und Indexing eingeführt. Dabei besucht die Suchmaschine Webseiten eigenständig über sogenannte Bots und fügt die Seiten in den Index ein. Damit das möglichst effiziente Ergebnisse für die jeweilige Seite bringt, gibt es einige Stellschrauben, an denen man drehen kann:

robots.txt

diese Datei befindet sich auf der Webseite und enthält wichtige Informationen und Anweisungen für den Googlebot, die er beim Crawlen auf der Seite befolgen soll.

Sitemap.xml

eine Art Landkarte für die Suchmaschine, die alle URLs, die auf einer Webseite enthalten sind, bei Suchmaschinen hinterlegt. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass alle Bereiche einer Domain indexiert werden.

Ladezeit

wie lange dauert es, um die Webseite aufzurufen? Dies ist nicht nur für den Nutzer wichtig (Stichwort Usability), sondern beeinflusst auch das Ranking bei Suchmaschinen. Bei der Optimierung sollten Dateigrößen und Anfragen an Server auf ein Minimum reduziert werden.

Responsive Design

Webseiten sollten heute automatisch auf das jeweilige Endgerät optimiert werden. Egal, ob man per Smartphone, Tablet, Laptop oder Desktop die Seite besucht: Stets sollten die Inhalte übersichtlich und für das jeweilige Display optimiert angezeigt werden. Insbesondere die Optimierung auf mobile Endgeräte wird von Suchmaschinen als immer wichtiger gewertet. In Zukunft wird dies ein Hauptfaktor beim Ranking sein.

Fazit: Onpage Optimierung ist ein fortlaufender und wichtiger Prozess

Mit der Onpage Optimierung sollte man beginnen, bevor irgendwelche Offpage-Maßnahmen eingeleitet werden. Denn man bekommt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Enttäuscht man die Erwartungen der Nutzer, hilft auch eine Social Media-Kampagne nicht viel. Doch die Optimierung auf der Seite ist keine einmalige Angelegenheit.

Optimierungsbedarf besteht immer. Content sollte aktuell gehalten und attraktiv präsentiert werden. Design und Funktionalität der Seite müssen up to date bleiben, insbesondere was die mobile Nutzung betrifft. Hinter den Kulissen müssen die Meta-Tags, HTML-Formatierungen und technische Feinheiten wie die robots.txt immer auf dem neuesten Stand gehalten werden. Für die SEO ist es zudem entscheidend, dass man die Maßnahmen immer im Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungen bei Google und anderen Suchmaschinen betrachten sollte.